Hier zeige ich meine Bilder, die im 1. Quartal 2026 in den Fotoforen besonders beliebt waren.






Hier zeige ich meine Bilder, die im 1. Quartal 2026 in den Fotoforen besonders beliebt waren.













Im März galt es, den Gegensatz „nah und fern“ fotografisch umzusetzen.

Für das aktuelle Monatsthema „nah – fern“ habe ich, sicherlich nicht überraschend, mit Schärfentiefe und Perspektive experimentiert. Das Ergebnis ist eine abendliche Aufnahme aus der sächsischen Landeshauptstadt. Allerdings ein Beitrag mit einem unerwarteten Augenzwinkern.
Weit im unscharfen Hintergrund (fern) sorgt die echte Dresdner Frauenkirche im Lichterglanz für eine atmosphärische Tiefe und ein weiches Bokeh. Den scharfen Vordergrund (nah) dominiert hingegen ein klassischer Souvenir-Magnet, der die Wahrzeichen der Stadt auf wenigen Zentimetern komprimiert.
Der besondere Reiz dieses Bildes liegt jedoch nicht nur im visuellen Kontrast, sondern in einem kleinen, amüsanten Detail: Wer den scharf fokussierten Text im Vordergrund genau betrachtet, stellt fest, dass die Qualitätskontrolle bei der Produktion wohl recht fern war. Aus Dresden wurde kurzerhand DERSDEN.
So bekommt das Thema „nah – fern“ durch diesen unfreiwilligen Rechtschreibfehler noch eine ganz eigene, humorvolle Ebene.

Das Diptychon zeigt das gleiche Motiv, einmal in Naheinstellung und dann in der Ferneinstellung. Zwei unterschiedliche Bilder.
Die Gastbeiträge von Agnes Schulz und Wolfgang Siedler.

Es spielte (wieder einmal) der Zufall eine Rolle. Beim gestrigen Gang an die Elbe stieß ich fast an eine, in einer Weide aufgehängte, Brille – sicher als Fundstück gedacht. Sie wäre auch noch brauchbar gewesen.

Good Vibrations: The Beach Boys mit dem Supersong „Kokomo“.
Aruba, Jamaica, ooh, I wanna take ya
Bermuda, Bahama, come on, pretty mama
Key Largo, Montego, baby, why don’t we go?
Jamaica
Ach – so fern von hier!
Ich stehe hier – in Bielefeld (in Bielefeld!)!
So nah bei mir!
Das Gegensatz-Thema für April 2026 lautet „gerade – schräg“. Mario und ich freuen uns auf eine rege Beteiligung.
Die Berliner Gutenbergstraße liegt in einem innerstädtischen Gewerbeneubaugebiet. Büros, Handwerk und große Autohändler prägen die Gegend. An den Rändern gibt es auch Wohnungsneubau der gehobenen Art.




















Mario und ich haben uns für den Februar 2026 das GEGENSATZ-Thema „tot – lebendig“ gestellt. Da unsere Jahreschallenge auch eine Mitmachaktion ist, an der sich alle Fotointeressierten beteiligen können, haben sich mit Agnes und Wolfgang zwei weitere Fotografierende an unserer fotografischen Challenge beteiligt.

Mario Heide: Auf einem Friedhof begegnen sich Tod und Leben. Ein massiver Grabstein steht dort als festes Symbol für das, was vergangen ist. Direkt an seiner Oberfläche wächst eine Pflanze unaufhaltsam nach oben. Mich hat dieser unmittelbare Gegensatz zwischen dem harten Stein und dem Lebendigen, der Pflanze, fasziniert. Sie umschließt das Denkmal und sucht sich ihren Weg über das raue Material. Hier treffen die Begriffe „Tot“ und „Lebendig“ ohne Umwege aufeinander. Das dunkle Muster der Blätter hebt sich deutlich vom grauen Hintergrund des Steins ab. Es ist eine ruhige Szene, in der die Natur sich ihren Platz Stück für Stück zurückholt. Dieses Miteinander zeigt sehr anschaulich, wie eng beides an diesem Ort verknüpft ist.

Hartmut Gräfenhahn: Eine vertrocknete Apfelscheibe ist für mich tot und lebendig gleichzeitig. Das Fruchtfleisch ist tot, beherbergt aber die Samen, die das Symbol für die lebendige Eigenschaft sind. Der Kreislauf des Lebens.

Agnes Schulz: Vorhin drehte ich meine übliche Gartenrunde und ich wurde fündig. Im Herbst hatte ich die Iris radikal zurückgeschnitten und gilbendes Laub entfernt und die Rhizome blieben auf der Erde liegen. Die vorjährigen Rhizome sterben ab, nachdem sich in regelmäßigen Abständen zwei neue entwickelten und den Fortbestand der Pflanze sichern. Wildwuchs gibt es nicht, alles wächst nach einem bestimmten Schema. Dieser Austrieb war mir mal im Herbst aufgefallen und letztens befand er sich noch unter dem Schnee.

Wolfgang Siedler: Tod und Leben verbrauchen viel Raum im menschlichen Denken. Ein wissenschaftliches Forschungsobjekt und die gesamte ökonomische Ausrichtung hängen daran.
In der Natur ist das völlig anders. Tod und Leben finden die gleiche Bedeutung und die gleiche Wertschätzung – soweit das von der Natur überhaupt so wahrgenommen werden kann.
Bei meinen Wanderungen erlebe ich beides gleichwertig und voneinander profitierend – wie der Baumpilzes zeigt, der lebt und vom Tod – des Baumes – profitiert.
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Für den März 2026 lautet das GEGENSATZ-Thema „nah – fern“. Jeder kann sich mit einem Foto, das im März 2026 fotografiert wurde, beteiligen.











Bilder aus Sri Lanka







