„Gegensätze“ – eine monatliche Challenge #6

Im Juni 2026 lautete das Gegensatzthema „eng und weit“.

Foto: Mario Heide

Ich habe als Titel für mein Bild „Meer im Netz“ gewählt. Auf einer Seebrücke schützt dieses engmaschige Netz vor dem Sturz ins kalte Nass (wobei dies bei den aktuell tropischen Temperaturen einlädt 😉 . Auch vom Winde erfasste Besitztümer werden zurückgehalten, bevor sie im weiten Meer verschwinden.

Manchmal braucht es eben genau so eine Grenze, um zu merken, wie verdammt weit der Horizont eigentlich ist. Ein Fokuswechsel im Kopf (und an der Kamera) reicht schon aus. (Mario Heide)

Foto (und Modell): Hartmut Gräfenhahn

Komisch, vor 15 Jahren passte das Jackett noch tadellos. Kann Anzugstoff im Kleiderschrank schrumpfen? Nun ist es etwas zu eng. (Hartmut Gräfenhahn)

Foto: Wolfgang Siedler

Aus der Enge der Schleuse in die Weite des Ozeans.

Die Schachtschleuse in Minden ist zwar nur eine Binnenwasserstrassenschleuse – trotzdem sind moderne Frachtschiffe in etwa 15 – 20 Stunden in der Nordsee. Und damit im Atlantikausläufer. (Wolfgang Siedler)

Foto: Agnes Schulz

Landmarke Lausitz (bei Senftenberg) mit dem „Rostiger Nagel“ (Architekten Stefan Giers, Susanne Gabriel 2008)

Im Juli lautet das Thema „hell und dunkel“. Jeder ist eingeladen, sich an der Challenge zu beteiligen.

„Gegensätze“ – eine monatliche Challenge #5

Im Mai 2026 lautete das Challenge-Thema „kalt – warm“.

„Warmes Licht – kühles Nass“ (Mario Heide)

Das Foto zeigt den direkten Kontrast zwischen der wohligen Wärme des abendlichen Sonnenlichts und der kühlen Erfrischung des Pools. Durch die geschlossene Überdachung wird das goldene Licht eingefangen und bricht sich auf der glatten Wasseroberfläche. Die symmetrische Spiegelung verbindet die beiden gegensätzlichen Temperaturen optisch miteinander. (Mario Heide)

„Espresso affogato“ (Hartmut Gräfenhahn)

Man nehme einen warmen Espresso und eine kalte Kugel Vanilleeis. Fertig ist der Espresso affogato. (Hartmut Gräfenhahn)

(Wolfgang Siedler)

Bei kalt/warm als Monatsmotto fielen mir viele Themen ein – aber kein richtiges Bild. Da wäre z. B. Radler/Currywurst oder ein Eiskaffee. Beim Schmied der Wassereimer zum Abschrecken neben dem glühenden Eisen. Es ist eine meiner Lieblingsnascherei geworden – Amarena- und Stracciatellaeis mit einem Espresso. (Wolfgang Siedler)

(Agnes Schulz)

Der Kalteffekt gilt allerdings nur in der ersten Sekunde – er zeigt keinen „Schnee von gestern“, sondern Pappelsamen, von denen man einige in Szene setzen konnte.

Das Gegensatzthema im Juni lautet „eng – weit“.

FOTOMANIKER Fotowochenende 8. – 11. Mai 2026 in Berlin (Stand 10. Mai)

Programmpunkte mit Treffpunkten und Uhrzeiten. Ich empfehle die Nutzung von Rad oder Öffis.

8. Mai, 12 Uhr Come together im Restaurant OF EDEN am Osthafen, Stralauer Allee 15, 10245 Berlin.

8. Mai ab ca. 14 Uhr ab Restaurant OF EDEN Osthafenrundgang mit Arena-Gelände, Schlesisches Tor, Oberbaumbrücke, RAW-Gelände, Fotogalerie Friedrichshain und Besuch des Fotofestivals „analogueNOW“.

9. Mai, 10 Uhr Moderne Architektur in Kreuzberg Nord. Treffpunkt unten im U-Bahnhof U6 Kochstraße, mittig

9. Mai, 14 Uhr Oldtimerfestival CLASSIC CARS am Kurfürstendamm. Treffpunkt Kurfürstendamm, Ecke Joachimsthaler Straße am Verkehrsturm (10719 Berlin)

9. Mai, 19:30 Uhr Konzert NACHT DER GITARREN in der Schwartzschen Villa , Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin. Eintritt 18 €. Eine Empfehlung von Kladdi.

10. Mai, 11 Uhr Brutalismus-Architektur in Berlin-Steglitz und Berlin-Kreuzberg. Treffpunkt Krahmerstraße 6, 12207 Berlin-Steglitz. Danach fahren wir gemeinsam mit den Öffentlichen nach Kreuzberg und setzen dort das Thema fort. Tagesabschluss mit dem Besuch der WORLD PRESS PHOTO AWARD-Fotoausstellung im Willy Brandt-Haus (für den Einlass ist der Personalausweis nötig).

11. Mai, 11 Uhr ACHTUNG ÄNDERUNG!!! Wegen der regnerischen Wetterprognose besuchen wir ersatzweise die Fotogalerie FOTOGRAFISKA https://berlin.fotografiska.com/de . Wir treffen uns um 11 Uhr (!) am Eingang.

ACHTUNG!!! Seht bitte kurz vor Beginn der Programmpunkte hier noch einmal nach, ob sich Änderungen ergeben haben!

„Gegensätze“ – eine monatliche Challenge #4

Im April hatten wir den Gegensatz „gerade – schräg“.

„Gerade trifft schräg“ (Mario Heide)

Das Foto zeigt, wie schnell eine geometrische Ordnung kippen kann. Eigentlich geraden Schatten werden durch die Konturen von Gesicht und Hals zu markanten Schrägen und Kurven. Ein simpler Effekt, der die Dreidimensionalität erst richtig sichtbar macht: Die Linie ist eben nur so gerade wie der Untergrund, auf dem sie liegt. (Mario Heide)

Hartmut Gräfenhahn


Aus schräg wird gerade, aus gerade schräg – es kommt auf die Perspektive an. ((Hartmut Gräfenhahn)

Wolfgang Siedler

Wozu benötigt man eigentlich Treppen? Genau! Sie überwinden mit dem Geraden das oder besser „die“ Schräge. Und zwar so lange, bis das Schräge so steil wird, dass die Treppe immer länger und länger werden muss oder eine Leiter benötigt wird.

So kommt das Gerade zum Schrägen – am Beispiel einer Treppe aus der UNI Bielefeld. (Wolfgang Siedler)

Agnes Schulz

Das Challengethema für Mai lautet „kalt / warm“. Mario und ich freuen uns auf eure Beteiligung.