Im März galt es, den Gegensatz „nah und fern“ fotografisch umzusetzen.

Für das aktuelle Monatsthema „nah – fern“ habe ich, sicherlich nicht überraschend, mit Schärfentiefe und Perspektive experimentiert. Das Ergebnis ist eine abendliche Aufnahme aus der sächsischen Landeshauptstadt. Allerdings ein Beitrag mit einem unerwarteten Augenzwinkern.
Weit im unscharfen Hintergrund (fern) sorgt die echte Dresdner Frauenkirche im Lichterglanz für eine atmosphärische Tiefe und ein weiches Bokeh. Den scharfen Vordergrund (nah) dominiert hingegen ein klassischer Souvenir-Magnet, der die Wahrzeichen der Stadt auf wenigen Zentimetern komprimiert.
Der besondere Reiz dieses Bildes liegt jedoch nicht nur im visuellen Kontrast, sondern in einem kleinen, amüsanten Detail: Wer den scharf fokussierten Text im Vordergrund genau betrachtet, stellt fest, dass die Qualitätskontrolle bei der Produktion wohl recht fern war. Aus Dresden wurde kurzerhand DERSDEN.
So bekommt das Thema „nah – fern“ durch diesen unfreiwilligen Rechtschreibfehler noch eine ganz eigene, humorvolle Ebene.

Das Diptychon zeigt das gleiche Motiv, einmal in Naheinstellung und dann in der Ferneinstellung. Zwei unterschiedliche Bilder.
Die Gastbeiträge von Agnes Schulz und Wolfgang Siedler.

Es spielte (wieder einmal) der Zufall eine Rolle. Beim gestrigen Gang an die Elbe stieß ich fast an eine, in einer Weide aufgehängte, Brille – sicher als Fundstück gedacht. Sie wäre auch noch brauchbar gewesen.

Good Vibrations: The Beach Boys mit dem Supersong „Kokomo“.
Aruba, Jamaica, ooh, I wanna take ya
Bermuda, Bahama, come on, pretty mama
Key Largo, Montego, baby, why don’t we go?
Jamaica
Ach – so fern von hier!
Ich stehe hier – in Bielefeld (in Bielefeld!)!
So nah bei mir!
Das Gegensatz-Thema für April 2026 lautet „gerade – schräg“. Mario und ich freuen uns auf eine rege Beteiligung.