













Im Mai 2026 lautete das Challenge-Thema „kalt – warm“.

Das Foto zeigt den direkten Kontrast zwischen der wohligen Wärme des abendlichen Sonnenlichts und der kühlen Erfrischung des Pools. Durch die geschlossene Überdachung wird das goldene Licht eingefangen und bricht sich auf der glatten Wasseroberfläche. Die symmetrische Spiegelung verbindet die beiden gegensätzlichen Temperaturen optisch miteinander. (Mario Heide)

Man nehme einen warmen Espresso und eine kalte Kugel Vanilleeis. Fertig ist der Espresso affogato. (Hartmut Gräfenhahn)

Bei kalt/warm als Monatsmotto fielen mir viele Themen ein – aber kein richtiges Bild. Da wäre z. B. Radler/Currywurst oder ein Eiskaffee. Beim Schmied der Wassereimer zum Abschrecken neben dem glühenden Eisen. Es ist eine meiner Lieblingsnascherei geworden – Amarena- und Stracciatellaeis mit einem Espresso. (Wolfgang Siedler)

Der Kalteffekt gilt allerdings nur in der ersten Sekunde – er zeigt keinen „Schnee von gestern“, sondern Pappelsamen, von denen man einige in Szene setzen konnte.
Das Gegensatzthema im Juni lautet „eng – weit“.
Normalerweise haben Straßen einen Namen. Haeselerstraße, Brunnenstraße, Friedbergstraße, … . In Berlin gibt es zusätzlich noch Straßen mit nur einem Buchstaben (z. B. Straße C) und Straßen mit Nummern (z. B. Straße 264). Ein Relikt aus der Nachkriegszeit.




















Programmpunkte mit Treffpunkten und Uhrzeiten. Ich empfehle die Nutzung von Rad oder Öffis.
8. Mai, 12 Uhr Come together im Restaurant OF EDEN am Osthafen, Stralauer Allee 15, 10245 Berlin.
8. Mai ab ca. 14 Uhr ab Restaurant OF EDEN Osthafenrundgang mit Arena-Gelände, Schlesisches Tor, Oberbaumbrücke, RAW-Gelände, Fotogalerie Friedrichshain und Besuch des Fotofestivals „analogueNOW“.
9. Mai, 10 Uhr Moderne Architektur in Kreuzberg Nord. Treffpunkt unten im U-Bahnhof U6 Kochstraße, mittig
9. Mai, 14 Uhr Oldtimerfestival CLASSIC CARS am Kurfürstendamm. Treffpunkt Kurfürstendamm, Ecke Joachimsthaler Straße am Verkehrsturm (10719 Berlin)
9. Mai, 19:30 Uhr Konzert NACHT DER GITARREN in der Schwartzschen Villa , Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin. Eintritt 18 €. Eine Empfehlung von Kladdi.
10. Mai, 11 Uhr Brutalismus-Architektur in Berlin-Steglitz und Berlin-Kreuzberg. Treffpunkt Krahmerstraße 6, 12207 Berlin-Steglitz. Danach fahren wir gemeinsam mit den Öffentlichen nach Kreuzberg und setzen dort das Thema fort. Tagesabschluss mit dem Besuch der WORLD PRESS PHOTO AWARD-Fotoausstellung im Willy Brandt-Haus (für den Einlass ist der Personalausweis nötig).
11. Mai, 11 Uhr ACHTUNG ÄNDERUNG!!! Wegen der regnerischen Wetterprognose besuchen wir ersatzweise die Fotogalerie FOTOGRAFISKA https://berlin.fotografiska.com/de . Wir treffen uns um 11 Uhr (!) am Eingang.
ACHTUNG!!! Seht bitte kurz vor Beginn der Programmpunkte hier noch einmal nach, ob sich Änderungen ergeben haben!
Im April hatten wir den Gegensatz „gerade – schräg“.

Das Foto zeigt, wie schnell eine geometrische Ordnung kippen kann. Eigentlich geraden Schatten werden durch die Konturen von Gesicht und Hals zu markanten Schrägen und Kurven. Ein simpler Effekt, der die Dreidimensionalität erst richtig sichtbar macht: Die Linie ist eben nur so gerade wie der Untergrund, auf dem sie liegt. (Mario Heide)

Aus schräg wird gerade, aus gerade schräg – es kommt auf die Perspektive an. ((Hartmut Gräfenhahn)

Wozu benötigt man eigentlich Treppen? Genau! Sie überwinden mit dem Geraden das oder besser „die“ Schräge. Und zwar so lange, bis das Schräge so steil wird, dass die Treppe immer länger und länger werden muss oder eine Leiter benötigt wird.
So kommt das Gerade zum Schrägen – am Beispiel einer Treppe aus der UNI Bielefeld. (Wolfgang Siedler)

Das Challengethema für Mai lautet „kalt / warm“. Mario und ich freuen uns auf eure Beteiligung.
Hier zeige ich meine Bilder, die im 1. Quartal 2026 in den Fotoforen besonders beliebt waren.













Im März galt es, den Gegensatz „nah und fern“ fotografisch umzusetzen.

Für das aktuelle Monatsthema „nah – fern“ habe ich, sicherlich nicht überraschend, mit Schärfentiefe und Perspektive experimentiert. Das Ergebnis ist eine abendliche Aufnahme aus der sächsischen Landeshauptstadt. Allerdings ein Beitrag mit einem unerwarteten Augenzwinkern.
Weit im unscharfen Hintergrund (fern) sorgt die echte Dresdner Frauenkirche im Lichterglanz für eine atmosphärische Tiefe und ein weiches Bokeh. Den scharfen Vordergrund (nah) dominiert hingegen ein klassischer Souvenir-Magnet, der die Wahrzeichen der Stadt auf wenigen Zentimetern komprimiert.
Der besondere Reiz dieses Bildes liegt jedoch nicht nur im visuellen Kontrast, sondern in einem kleinen, amüsanten Detail: Wer den scharf fokussierten Text im Vordergrund genau betrachtet, stellt fest, dass die Qualitätskontrolle bei der Produktion wohl recht fern war. Aus Dresden wurde kurzerhand DERSDEN.
So bekommt das Thema „nah – fern“ durch diesen unfreiwilligen Rechtschreibfehler noch eine ganz eigene, humorvolle Ebene.

Das Diptychon zeigt das gleiche Motiv, einmal in Naheinstellung und dann in der Ferneinstellung. Zwei unterschiedliche Bilder.
Die Gastbeiträge von Agnes Schulz und Wolfgang Siedler.

Es spielte (wieder einmal) der Zufall eine Rolle. Beim gestrigen Gang an die Elbe stieß ich fast an eine, in einer Weide aufgehängte, Brille – sicher als Fundstück gedacht. Sie wäre auch noch brauchbar gewesen.

Good Vibrations: The Beach Boys mit dem Supersong „Kokomo“.
Aruba, Jamaica, ooh, I wanna take ya
Bermuda, Bahama, come on, pretty mama
Key Largo, Montego, baby, why don’t we go?
Jamaica
Ach – so fern von hier!
Ich stehe hier – in Bielefeld (in Bielefeld!)!
So nah bei mir!
Das Gegensatz-Thema für April 2026 lautet „gerade – schräg“. Mario und ich freuen uns auf eine rege Beteiligung.