Im April hatten wir den Gegensatz „gerade – schräg“.

Das Foto zeigt, wie schnell eine geometrische Ordnung kippen kann. Eigentlich geraden Schatten werden durch die Konturen von Gesicht und Hals zu markanten Schrägen und Kurven. Ein simpler Effekt, der die Dreidimensionalität erst richtig sichtbar macht: Die Linie ist eben nur so gerade wie der Untergrund, auf dem sie liegt. (Mario Heide)

Aus schräg wird gerade, aus gerade schräg – es kommt auf die Perspektive an. ((Hartmut Gräfenhahn)

Wozu benötigt man eigentlich Treppen? Genau! Sie überwinden mit dem Geraden das oder besser „die“ Schräge. Und zwar so lange, bis das Schräge so steil wird, dass die Treppe immer länger und länger werden muss oder eine Leiter benötigt wird.
So kommt das Gerade zum Schrägen – am Beispiel einer Treppe aus der UNI Bielefeld. (Wolfgang Siedler)
