Im Juni 2026 lautete das Gegensatzthema „eng und weit“.

Ich habe als Titel für mein Bild „Meer im Netz“ gewählt. Auf einer Seebrücke schützt dieses engmaschige Netz vor dem Sturz ins kalte Nass (wobei dies bei den aktuell tropischen Temperaturen einlädt 😉 . Auch vom Winde erfasste Besitztümer werden zurückgehalten, bevor sie im weiten Meer verschwinden.
Manchmal braucht es eben genau so eine Grenze, um zu merken, wie verdammt weit der Horizont eigentlich ist. Ein Fokuswechsel im Kopf (und an der Kamera) reicht schon aus. (Mario Heide)

Komisch, vor 15 Jahren passte das Jackett noch tadellos. Kann Anzugstoff im Kleiderschrank schrumpfen? Nun ist es etwas zu eng. (Hartmut Gräfenhahn)

Aus der Enge der Schleuse in die Weite des Ozeans.
Die Schachtschleuse in Minden ist zwar nur eine Binnenwasserstrassenschleuse – trotzdem sind moderne Frachtschiffe in etwa 15 – 20 Stunden in der Nordsee. Und damit im Atlantikausläufer. (Wolfgang Siedler)

Landmarke Lausitz (bei Senftenberg) mit dem „Rostiger Nagel“ (Architekten Stefan Giers, Susanne Gabriel 2008)
Im Juni lautete das Thema „eng und weit“.