Porträts à la Hipstamatic

Ich habe in meinen Porträtfotoarchiv gewühlt und ein paar, teilweise hier schon gezeigte Bilder mit der App Hipstamtic (John S Lens, D-Type) bearbeitet. D-Type bezieht sich auf die alte Kollodium-Nassplattentechnik / Wet Plat des 19. Jahrhunderts. Mir ist bewusst, dass Hipstamatic-Bilder vom Stil her polarisieren. Mich würde eure Meinung interessieren.

2 Gedanken zu „Porträts à la Hipstamatic“

  1. Die Portraitfotos – vielleicht mit Ausnahme des Mädels mit dem Hut – finde ich äußerst super. Die Umrandung und der Stil sind technisch gesehen natürlich Blödsinn – weil Fake – optisch allerdings der Hammer. Nicht nur optisch – sondern besonders in Bezug auf den Eindruck den die oder der Porträtierte hinterlässt.
    Um diesen Eindruck geht es schlussendlich ja bei einem Portrait.
    Um sonst gar nichts.
    Dieser Eindruck wird hier nach meiner Ansicht sehr prägnant vermittelt .
    Man muss sich nur wegdenken, dass hier nicht eine alte Fotografieform simuliert wird – sondern einfach ein Stilmittel eingesetzt!
    Dieses immer mehr werdende Arbeiten mit – anfangs Photoshop – dann Stilen und Looks, durch die wir Im Lauf der letzten 20 Jahre zunehmend übersättigt wurden – waren notwendig, weil man auf diese Art die inflationär werdende Menge eher langweiliger Bilder noch etwas aufpeppen konnte. Mit KI hat sich das alles erledigt – weil sie wirklich unglaublich ist. Im Sinne des Wortes.
    Die Zukunft gehört wieder dem Eindruck, dem Ausdruck, der Ehrlichkeit.

    Danke für eine Inspiration

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